[HOWTO] HDTV VDR mit CineS2 auf XEN

  • Ziel dieser Anleitung ist das erstellen eines möglichst Stromsparenden Streaming VDRs der HD fähig ist. Der Rechner soll im Keller stehen und auch noch andere Dienste bereitstellen. Daher wird darauf XEN installiert und der VDR nur virtuell betrieben.


    Als Hardware viel die Wahl auf folgende Komponenten:
    Mainboard: Intel Server Board S3420GPLX i3420 S1156 ATX
    CPU: Intel Xeon UP L3406 4x 1.86GHz So.1156 BOX
    RAM: 8192MB Kingston 1066MHZ DDR3 ECC REG CL7
    Festplatten: 2 x WD Caviar Green WD20EARS - Festplatte - 2TB -
    Gehäuse: Chenbro RM314 3HE Server Gehäuse RM31408
    * Chenbro - SATA-SAS-Backplane für Server (Packung mit 2)
    * Intel Remote Management Module 3 - Fernverwaltungsadapter
    * 2 x Cine S2 (bis jetzt erst eine eingebaut)


    Das Remote Management Module hat den Vorteil, das man den Rechner komplett fernbedienen kann (auch im BIOS). Man kann also selbst die Installation aus der ferne durchführen. Ein DVD-Laufwerk ist ebenfalls nicht notwendig. Da man die Installations-CD Iso-Datei über das Remote Management Modul einbinden kann. (Sehr angenehm)


    Nicht jede Position der CineS2 Karte funktioniert. Die folgende funktioniert bei mir:
    [IMG:http://www.timhansen.de/vdr/xe…nes2/000-PCI-Position.jpg]


    Debian Installieren

    IP Adresse festlegen

    Xen Installieren und Bootloader anpassen
    siehe auch:
    http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/Konfiguration
    Hinweis: Falls der Kernel 3.1 mittlerweile relased ist, das entsprechende Paket installieren

    • Mittels "reboot" neustarten
    • Ab jetzt kann man entweder weiter am Rechner stehen oder mittels SSH drauf zugreifen
    • "deb http://ftp.de.debian.org/debian experimental main" in /etc/apt/sources.list hinzugefügt

      Code
      1. echo "deb http://ftp.de.debian.org/debian experimental main" >> /etc/apt/sources.list
    • "apt-get update" ausführen
    • "linux-image-3.1.0-rc7-amd64" via aptitude installieren
    • "xen-linux-system-3.1.0-rc7-amd64" via aptitude installieren
    • "xen-tools" via aptitude installieren
    • Neustart und sich merken unter welchem Hauptmenu und Untermenüeintrag sich der richtige Eintrag verbirgt. Man braucht den Eintrag "Xen 4.1-amd64" > ".... 3.1.0-rc7-amd64"
      Der erste Eintrag hat die Nummer 0
    • In der Datei /etc/default/grub den Eintrag GRUB_DEFAULT anpassen. Bei mir: GRUB_DEFAULT="4>0"
    • "update-grub" ausführen

    PCI Back beim Start ausführen
    siehe auch:
    http://wiki.ubuntuusers.de/kernelmodule
    http://wiki.xen.org/xenwiki/As…_module?highlight=(module)


    • Laden des ngene Moduls verhindern

      Code
      1. echo "blacklist ngene" > /etc/modprobe.d/blacklist-ngene.conf
      2. update-initramfs -u
    • xen-pciback immer laden

      Code
      1. echo "xen-pciback" >> /etc/modules
    • "lspci | grep Micronas" ausführen, und sich die ersten drei Zahlen merken. Damit bekommt man die PCI Adresse der CineS2 Karte herraus (Hier: 06:00.0)

      Code
      1. root@debian:~# lspci | grep Micronas
      2. 06:00.0 Multimedia video controller: Micronas Semiconductor Holding AG Device 0720 (rev 01)
    • pciback Optionen definieren (Bitte "06:00.0" durch die PCI Adresse der CineS2 ersetzten. Die Nullen vorne bleiben stehen.

      Code
      1. echo "# hide (0000:06:00.0)" >> /etc/modprobe.d/xen-pciback.conf
      2. echo "options xen-pciback hide=(0000:06:00.0) " >> /etc/modprobe.d/xen-pciback.conf
    • In der Datei /etc/modprobe.d/xen-pciback.conf steht jetzt folgendes

      Code
      1. # hide (0000:06:00.0)
      2. options xen-pciback hide=(0000:06:00.0)
    • Neustarten
    • Überprüfen, dass "ngene" nicht geladen wird:

      Code
      1. cat /var/log/messages | grep ngene


      sollte keine aktuellen Einträge mehr liefern

    • Überprüfen, dass die PCI Karte zugeordnet werden kann:

      Code
      1. xm pci-list-assignable-devices


      sollte die Adresse der Karte zurückgeben. Hier:

      Code
      1. root@debian:~# xm pci-list-assignable-devices
      2. 0000:06:00.0
    • In "/etc/xen/xend-config.sxp" die Zeile "# (network-script network-bridge)" einkommentieren. (Also das "#" und das LEERZEICHEN löschen!).
    • In /etc/xen-tools/xen-tools.conf folgendes einstellen:

      Code
      1. dir = /home/xen
      2. size = 10Gb # Disk image size.
      3. memory = 512Mb# Memory size
      4. swap = 512Mb# Swap size
      5. dhcp = 1
      6. passwd = 1
    • xend neustarten

      Code
      1. xend restart

    Paravirtualisierte DomU erzeugen


    • Mittels "xen-create-image --hostname PV" eine virtuelle Maschine anlegen:

    • Das dauert mehrere(>10) Minuten so, irgendwann kommt dann:

    • Passwort für die VM eingeben, und nochmal eingeben.
    • In die Date /etc/xen/PV.cfg folgendes hinzufügen. Adresse wieder entsprechend anpassen

      Code
      1. pci = [ '06:00.0' ]
      2. extra ='iommu=soft'

    DomU starten


    • Mittels "xm create PV.cfg" die DomU starten
    • Mittels "xm console PV" in die DomU wechseln, und einloggen
    • Dort "pciutils" via aptitude installieren
    • Jetzt sollte "lspci" dort die Karte anzeigen

      Code
      1. root@PV:~# lspci
      2. 00:00.0 Multimedia video controller: Micronas Semiconductor Holding AG Device 0720 (rev 01)
    • "cat /var/log/messages | grep ngene" sollte etwas liefern wie:

      Code
      1. root@PV:~# cat /var/log/messages | grep ngene
      2. Oct 8 20:59:23 PV kernel: [0.808911] ngene 0000:00:00.0: enabling device (0000 -> 0002)
      3. Oct 8 20:59:23 PV kernel: [0.809081] ngene 0000:00:00.0: Xen PCI mapped GSI16 to IRQ27
      4. Oct 8 20:59:23 PV kernel: [0.809105] ngene: Found Linux4Media cineS2 DVB-S2 Twin Tuner (v5)
      5. Oct 8 20:59:23 PV kernel: [0.824256] ngene: Device version 1
      6. Oct 8 20:59:23 PV kernel: [0.835198] ngene: Copy ngene_18.fw to your hotplug directory!
      7. Oct 8 20:59:23 PV kernel: [0.850781] ngene: probe of 0000:00:00.0 failed with error -1
    • Jetzt die Firmware Datei der CineS2 herunterladen und an die richtige Stelle kopieren. Je nach Version der CineS2 kann es ein anderer Download Link sein siehe Anleitung auf http://linuxtv.org/wiki/index.…_cineS2_DVB-S2_Twin_Tuner

      Code
      1. cd ~
      2. wget http://l4m-daten.de/downloads/firmware/dvb-s2/linux/all/ngene_18.fw
      3. cp ngene_18.fw /lib/firmware
    • Mittels "halt" die PV anhalten
    • Mittels "xm create PV.cfg" die DomU starten
    • Mittels "xm console PV" in die DomU wechseln, und einloggen
    • Falls es zu großen Problemen in der DomU kommt (Der Kernel spuckt komische Meldungen aus und "dmesg | grep ngene" spuckt etwas aus wie:


      Dann hat man wahrscheinlich das

      Code
      1. extra ='iommu=soft'


      vergessen. Falls dies auftritt sollte man aber die ganze Dom0 neustarten, ansonsten will die Karte nicht mehr.

    • Ein korrekt initialisierter ngene Treiber liefert z.B. folgendes auf "dmesg | grep ngene"

      Code
      1. root@PV:~# dmesg | grep ngene
      2. [0.926051] ngene 0000:00:00.0: enabling device (0000 -> 0002)
      3. [0.926208] ngene 0000:00:00.0: Xen PCI mapped GSI16 to IRQ27
      4. [0.926232] ngene: Found Linux4Media cineS2 DVB-S2 Twin Tuner (v5)
      5. [0.946232] ngene 0000:00:00.0: setting latency timer to 64
      6. [0.946328] ngene: Device version 1
      7. [0.954277] ngene: Loading firmware file ngene_18.fw.
    • In der PV nimmt man nun folgende Änderungen vor
    • "vdr" mittels aptitude installieren
    • Bestätigen, dass man "/var/lib/video.00" als erstellen möchte
    • "Satellite" auswählen
    • "vdr-plugin-streamdev-server" via aptitude installieren
    • erlaubte IP Adressen dem VDR hinzufügen. (ggf anpassen)

      Code
      1. echo "192.168.0.0/16" >> /etc/vdr/svdrphosts.conf
      2. echo "192.168.0.0/16" >> /etc/vdr/plugins/streamdevhosts.conf
    • In der Datei "/etc/default/vdr" den vdr bei jedem start mitstarten lassen:

      Code
      1. ENABLED=1
    • Mittels "halt" die DomU herunterfahren
    • Mittels "xm create PV.cfg" die DomU starten
    • Mittels "xm console PV" in die DomU wechseln, und einloggen
    • Mittels "ifconfig" die IP der PV herausfinden
    • Jetzt sollte man falls alles geklappt hat mit dem VLC Player den Stream "http://[IP_der_DomU]:3000/TS/1" empfangen können

    Ich hoffe ich konnte euch mit dieser Anleitung ein wenig dabei helfen einen Xen-VDR aufzusetzen.


    Viele Grüße
    Tim

  • Wow, echt cool. Sobald ich meine Hardware habe, werde ich mich damit beschäftigen.


    Unterstützt dein Board im BIOS VT-d? Wahrscheinlich schon, ist ja ein Serverboard.


    Viele Grüße

    frontend software - android tv | libreelec | windows 10 | kodi krypton | emby for kodi | vnsi
    frontend hardware - nvidia shield tv | odroid c2 | yamaha rx-a1020 | quadral chromium style 5.1 | samsung le40-a789r2 | harmony smart control
    -------------------------------------------
    backend software - proxmox | openmediavault | debian jessie | kernel 4.4lts | zfs | emby | vdr | vnsi | fhem
    backend hardware - supermicro x11ssh-ctf | xeon E3-1240L-v5 | 64gb ecc | 8x4tb wd red | raid-z2 | digital devices max s8

  • Moin,
    ja, das klingt alles recht gut und interessant. Hätte mir viel Arbeit erspart, wenn früher gesehen. Ich arbeite seit zwei Jahren an der "perfekten" Heim-VM-Server-Dingens"...KVM und Xen über Ubuntu waren die Versuche.
    Allerdings gibt es mittlerweile (seit Ende August) eine wesentlich einfachere Methode für eine CineS2-VM:


    Citrix Xenserver 6.0 (ab jetzt XS6) beherrscht (endlich) PCI-PassThrough von Haus aus! Leider nirgendwo (überhaupt) dokumentiert...


    Da der XS6-Kernel keinen ngene-Treiber drin hat, geht das recht einfach:
    - XS6 installieren auf nakten Rechner. Im Zuge dessen wird auf einer x-beliebigen Windows-Maschine im Haus das XenCenter installiert und erlaubt ab sofort eine vollständige Fernwartung aller VMs und des Hosts (s. Installationsanleitung von Citrix).
    - Über das XenCenter eine VM anlegen mit beliebigem System, ich habe Ubuntu Server 11.04x64 genommen (aus den vorgeschlagenen Paketen "other media" auswählen und ISO-Image angeben...).
    - Die VM/DomU fertig installieren.
    - Die VM nach fertiger Installation ausschalten/herunterfahren und im XenCenter die Eingabekonsole von XS6 = Host anwählen.
    - mit "lspci" die TV-Karte suchen, danach mit "xe list-vm" die UUIDs der VM anzeigen lassen.
    - Mit dem Befehl "xe vm-param-set other-config:pci=0/0000:07:00.0
    uuid=xxxxxxxxxxxxxxx
    " die CineS2 an die VM übergeben.
    - VM starten. TV-Karte ist da und kann verwendet werden (s.o.: Firmware muss noch geladen werden, je nach System die _15 oder die _18.fw)

    Da XS6 die Netzwerkverwaltung völlig transparent einrichtet, kann man in der VM dann händisch eine IP-Adresse aus dem lokalen Netz statisch vergeben.

    Das PCIback Modul gibt es in XS6 nicht mehr, da es fest in den Kernel integriert wurde - daher alles so schön einfach.


    Falls ein PCIe-Gerät an eine VM übertragen werden soll, für das XS6 bereits einen Treiber vorhält (z.B. ein SAS-Controller), dann muss der pciback.hide-Befehl in die /boot/extlinux.conf der XS6 eingetragen werden und zur Sicherheit der Treiber im XS6 in die /etc/modprobe.d/blacklist eingetragen werden. Habe auf einem Supermicro H8Dii+F (Opterion 2376) eine VM mit dem übergebenen onboard-SAS-Controller als Fileserver eingerichtet und eine zweite VM mit der Cine als vdr-server. Läuft wie doof.


    Wichtig bleibt: IOMMU auf AMD-Boards bzw. VT-d auf Intel-Boards ist zwingende Voraussetzung...
    Gruß!

  • Hallo

    Citrix Xenserver 6.0 (ab jetzt XS6) beherrscht (endlich) PCI-PassThrough von Haus aus! Leider nirgendwo (überhaupt) dokumentiert...

    Wie sieht das denn mit dem Powermanagement auf dem Host aus?
    Auf der Homepage von Citrix sieht es so aus, als wenn das Powermanagement nur ein Feature der Enterprise und Platinum Edition ist

    MfG
    Der Brumm-Baer
    --------------------------------------------
    srv-vdr: HW: Dell T20 (Xeon) - SW: Openmediavault Erasmus, Frodo-VDR als Docker Container, EPGD als Docker Container


    med-og: HW: - SW: Libreelec
    med-sz: HW: SilverStone Milo ML03, BeQuiet SFX-300W, Asrock H61M-ITX, Intel G530, Asus G210 Silent, Asrock Smart Remote, 8GB USB-Stick - SW: Libereelec
    med-eg: HW: SilverStone Milo ML03, BeQuiet SFX-300W, Asrock H61M-ITX, Intel G530, Asus G210 Silent, Asrock Smart Remote, 8GB USB-Stick - SW: MLD 5.1

    The post was edited 2 times, last by der-brumm-baer ().

  • Das "Platin"-Feature ist das Powermanagement über mehrere Hosts, z.B. VMs von anderen Hosts zusammenziehen und die "überflüssigen" Hosts dynamisch abschalten.
    Die Free-Version behält das übliche single-Host Powermanagement. Über die XenConsole kann mit dem Befehl "xenpm" einiges nachgeschaut und eingestellt werden.
    Interessanterweise wird eine logische CPU als vollwertige Hardware-CPU an die VM übergeben ("Opteron 2376" im Gast) und mit der höchstmöglichen Speed angegeben. Diese Anzeige ist nicht richtig, da ich z.B. den P0-Status = höchste Geschwindigkeit über das Bios bereits deaktiviert habe. Der Host zeigt über den o.g. xenpm aber richtig an.
    Gruß

  • Hallöle!


    Lange nichts mehr gepostet, aber das Thema interessiert mich ja jetzt brennend...

    Wichtig bleibt: IOMMU auf AMD-Boards bzw. VT-d auf Intel-Boards ist zwingende Voraussetzung...
    Gruß!

    Ist IOMMU fester Bestandteil von AMD-V oder muss dies bei der Boardspezifikation/Prozessorspezifikation extra beachtet werden, und wenn ja, welche Prozessoren von AMD unterstützen diese Funktion?


    LG,


    Lugge

  • Du musst in erster Linie auf den Chipsatz und nicht auf die CPU bei AMD achten. Soweit ich weiß unterstützen lediglich die Chipsätze FX890 und FX990 IOMMU. Ausgenommen die Serverchipsätze die das alle können, aber dafür auch ne Stange Geld kosten.


    Gruß
    iNOB

  • TimHansen : Hast Du auch mal eine HVM domU probiert? Ich gehe davon aus, das Dein Board Vtd unterstützt, da es ein Xen4 zu sein scheint, sollte damit auch iommu=pv gesetzt sein und Vtd wird auch bei PV aktiv (nur so mal nebenbei, falls es bei jemandem der kein VTd sich anders verhält)


    Was mich interessieren würde ist, ob die Notwendigkeit von "iommu=soft" als domU Kerneloption von den iommu-settings/VTd-Fähigkeiten des Xen-Kernels abhängt...

  • Was die Chipsätze angeht: "offiziell" unterstützen die AMD-Serverchips ab der 5600er-Serie erst IOMMU. Leider habe ich mein altes NVIDIA 3600-Board jetzt als gaaanz wichtigen Backup-Server im Einsatz und mag daher das nicht ausprobieren. Für nen "einfachen" Heimserver tuts aber wirklich eine FX890-Combo.
    Edit: 5600er Chipsatz...

    The post was edited 1 time, last by danielmayer ().

  • Hallo Leutz,


    mit großem Interesse hab ich diesen Fred gelesen und mir flugs einen XENSERVER installiert. Als Karte verwende ich eine Tevii S480. Meine Frage ist nun, wie reiche ich diese an die VM (Ubuntu 11.10) weiter?


    Der Host erkennt die Karte ja als USB-Devices:


    Die letzten 8 (!) Einträge stammen von der Karte. In der VM seh ich ohne Zutun nix davon:

    Code
    1. markus@srv2-vdr:~$ lspci
    2. 00:00.0 Host bridge: Intel Corporation 440FX - 82441FX PMC [Natoma] (rev 02)
    3. 00:01.0 ISA bridge: Intel Corporation 82371SB PIIX3 ISA [Natoma/Triton II]
    4. 00:01.1 IDE interface: Intel Corporation 82371SB PIIX3 IDE [Natoma/Triton II]
    5. 00:01.2 USB Controller: Intel Corporation 82371SB PIIX3 USB [Natoma/Triton II] (rev 01)
    6. 00:01.3 Bridge: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 ACPI (rev 01)
    7. 00:02.0 VGA compatible controller: Cirrus Logic GD 5446
    8. 00:03.0 SCSI storage controller: XenSource, Inc. Xen Platform Device (rev 01)
    9. 00:04.0 Ethernet controller: Realtek Semiconductor Co., Ltd. RTL-8139/8139C/8139C+ (rev 20)


    Ich hab das schon so wie es danielmayer beschrieben hat probiert, leider ohne Erfolg. Die Karte wurde dann zwar in der VM angezeigt, aber trotz Firmware in /lib/firmware wurde keine Device eingerichtet.


    Muss ich bei dieser Karte anders vorgehen? Vielleicht kann mir einer der Virtualisierungs Experten weiterhelfen...


    Markus

    Streamingclient 1:
    [-] RaspiVDR MLD 5.x an Panasonic TV mit CEC :D


    Streamingclient 2:
    [-] RaspiVDR MLD 4.x - IR an GPO PIN18 - FB URC7960


    Streamingserver:
    [---] VMware ESXi-Server v5.1: Hardware Fujitsu-Siemens TX150S7
    [- ] MLD 5.x Server - OctopusNet 4 Tuner

  • Ich habs nun nochmal probiert, die VM bekommt die Karte zugewiesen:
    xe vm-param-set other-config:pci=0/0000:0c:00.0 uuid="8ec5612b-b317-0d92-9e22-8071f68aad40"


    In der VM erscheint nun bei lspci:

    Code
    1. root@srv2-vdr:~# lspci
    2. 00:00.0 Host bridge: Intel Corporation 440FX - 82441FX PMC [Natoma] (rev 02)
    3. 00:01.0 ISA bridge: Intel Corporation 82371SB PIIX3 ISA [Natoma/Triton II]
    4. 00:01.1 IDE interface: Intel Corporation 82371SB PIIX3 IDE [Natoma/Triton II]
    5. 00:01.2 USB Controller: Intel Corporation 82371SB PIIX3 USB [Natoma/Triton II] (rev 01)
    6. 00:01.3 Bridge: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 ACPI (rev 01)
    7. 00:02.0 VGA compatible controller: Cirrus Logic GD 5446
    8. 00:03.0 SCSI storage controller: XenSource, Inc. Xen Platform Device (rev 01)
    9. 00:04.0 Ethernet controller: Realtek Semiconductor Co., Ltd. RTL-8139/8139C/8139C+ (rev 20)
    10. 00:05.0 USB Controller: NetMos Technology MCS9990 PCIe to 4âPort USB 2.0 Host Controller


    Der USB Controller wird nur einmal angezeigt, also flugs die anderen 7 Einträge auch noch an die VM zugewiesen. Leider erscheinen in der VM trotzdem nicht mehr Einträge. Das ist also schon mal definitiv nicht der richtige Weg. Leider gibt eine Suche nach "xenserver pci passthrough" oder "xenserver usb passthrough" nicht mehr her.


    Ist diese Karte für eine solche Konfig eventuell nicht geeignet? Eigentlich ist das ja ein USB-Hostcontroller mit zwei USB-Devices drauf. Vielleicht liegt darin der Wurm begraben.


    Markus

    Streamingclient 1:
    [-] RaspiVDR MLD 5.x an Panasonic TV mit CEC :D


    Streamingclient 2:
    [-] RaspiVDR MLD 4.x - IR an GPO PIN18 - FB URC7960


    Streamingserver:
    [---] VMware ESXi-Server v5.1: Hardware Fujitsu-Siemens TX150S7
    [- ] MLD 5.x Server - OctopusNet 4 Tuner

  • Keiner eine Idee? ;(

    Streamingclient 1:
    [-] RaspiVDR MLD 5.x an Panasonic TV mit CEC :D


    Streamingclient 2:
    [-] RaspiVDR MLD 4.x - IR an GPO PIN18 - FB URC7960


    Streamingserver:
    [---] VMware ESXi-Server v5.1: Hardware Fujitsu-Siemens TX150S7
    [- ] MLD 5.x Server - OctopusNet 4 Tuner

  • Moin,
    nun, mit USB evtl. alles nicht so einfach, auf jeden Fall aber anders.
    So wie Du das gemacht hast, kann es nicht funktionieren: Du versuchst, ein "Teil"gerät eines physischen Gerätes (0c.00.0 bis 0c.00.7 = 8 Funktionen eines Gerätes) an die VM abzugeben. Du musst der VM wenn dann alle acht übergeben:


    "xe vm-param-set other-config:pci=0/0000:0c:00.0,0/0000:0c:00.1,0/0000:0c:00.2,0/0000:0c:00.3,0/... [bis .7,0] uuid=..."


    Versuche doch mal. Bei mir hats geklappt.
    Zwei Infos:
    1) Die VM muss vor der Zuweisung des Gerätes ausgeschaltet sein, gelle...
    2) Es scheint nur "ein" Befehl zur Passthrough-Übergabe "gleichzeitig" möglich zu sein. Also müssen alle PCI-Geräte in die eine Befehlszeile eingetragen werden. Hat bei mir dann mit onboard-SAS-Controller + 1xUSB-Controller mit 3 Funktionen geklappt.
    "...pci=0/0000:06:00.0,0/0000:00:13.0,0/0000:00:13.1,0/0000:00:13.2,0 uuid=..."
    ein zweiter Befehl würde also den ersten überlagern, daher hat deine Befehlskette nicht funktioniert.


    Edit: Nachdem ich meinen "anderen" USB-Controller mit 00:12.0-3 eingebunden hatte, wurde auch ein experimentell angeschlossener TT_3600 DVB-S2-Adapter erkannt. Treiberinstallation lief auch problemlos.


    Edit2:
    [ 22.236262] dvb-usb: found a 'Technotrend TT Connect S2-3600' in warm state.
    [ 22.237213] dvb-usb: will pass the complete MPEG2 transport stream to the software demuxer.
    [ 22.242171] dvb-usb: MAC address: 00:d0:5c:0b:9b:a1
    [ 22.500426] dvb-usb: schedule remote query interval to 100 msecs.
    [ 22.500433] dvb-usb: Technotrend TT Connect S2-3600 successfully initialized and connected.
    :rolleyes: :D



    Gruß
    Daniel

    The post was edited 2 times, last by danielmayer: Edit: Erfolgsmeldung2 ().

  • Danke für deine Ausführungen. Ich habe mittlerweile ein wenig genauer recherchiert. Leider unterstützt mein Testsystem (Fujitsu-Siemens + Core2Duo) die benötigten Virtualisierungstechniken nicht.


    Ich werd mir also erstmal was besorgen müssen um die nötigen Voraussetzungen zu erfüllen. Möchte das aber unbedingt mit dem Xenserver probieren, die Möglichkeiten sind einfach zu verlockend. Ausserdem könnte ich so aus drei Servern einen machen...



    Gruß - Markus

    Streamingclient 1:
    [-] RaspiVDR MLD 5.x an Panasonic TV mit CEC :D


    Streamingclient 2:
    [-] RaspiVDR MLD 4.x - IR an GPO PIN18 - FB URC7960


    Streamingserver:
    [---] VMware ESXi-Server v5.1: Hardware Fujitsu-Siemens TX150S7
    [- ] MLD 5.x Server - OctopusNet 4 Tuner

  • Hmmm. Sieht von Deiner ersten Meldung aber anders aus. Probiers halt mal.
    Gruß

  • Bin grad am probieren :D


    Werd bald berichten können...

    Streamingclient 1:
    [-] RaspiVDR MLD 5.x an Panasonic TV mit CEC :D


    Streamingclient 2:
    [-] RaspiVDR MLD 4.x - IR an GPO PIN18 - FB URC7960


    Streamingserver:
    [---] VMware ESXi-Server v5.1: Hardware Fujitsu-Siemens TX150S7
    [- ] MLD 5.x Server - OctopusNet 4 Tuner

  • Ok, hab der VM versucht die Karte folgendermaßen unterzuschieben:


    xe vm-param-set other-config:pci=0/0000:0c:00.0,0/0000:0c:00.1,0/0000:0c:00.2,0/0000:0c:00.3,0/0000:0c:00.4,0/0000:0c:00.5,0/0000:0c:00.6,0/0000:0c:00.7 uuid=fbfc4b41-53f5-49fa-cdde-5d02ff5333c2


    Leider erscheint in der VM nur folgendes:

    root@srv2-vdr:~# lspci
    00:00.0 Host bridge: Intel Corporation 440FX - 82441FX PMC [Natoma] (rev 02)
    00:01.0 ISA bridge: Intel Corporation 82371SB PIIX3 ISA [Natoma/Triton II]
    00:01.1 IDE interface: Intel Corporation 82371SB PIIX3 IDE [Natoma/Triton II]
    00:01.2 USB Controller: Intel Corporation 82371SB PIIX3 USB [Natoma/Triton II] (rev 01)
    00:01.3 Bridge: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 ACPI (rev 01)
    00:02.0 VGA compatible controller: Cirrus Logic GD 5446e
    00:03.0 SCSI storage controller: XenSource, Inc. Xen Platform Device (rev 01)
    00:04.0 Ethernet controller: Realtek Semiconductor Co., Ltd. RTL-8139/8139C/8139C+ (rev 20)
    00:05.0 USB Controller: NetMos Technology MCS9990 PCIe to 4âPort USB 2.0 Host Controller


    Laut dmesg werden keine Karten erkannt. Denke mal das wars, oder? Werd mal versuchen, ob ich zum Testen andere Hardware besorgen kann. Wer weiss, ob diese Karte überhaupt dafür taugt.


    Markus

    Streamingclient 1:
    [-] RaspiVDR MLD 5.x an Panasonic TV mit CEC :D


    Streamingclient 2:
    [-] RaspiVDR MLD 4.x - IR an GPO PIN18 - FB URC7960


    Streamingserver:
    [---] VMware ESXi-Server v5.1: Hardware Fujitsu-Siemens TX150S7
    [- ] MLD 5.x Server - OctopusNet 4 Tuner

  • Könntest Du die Zeile nochmal probieren mit einer "[...].7,0" - also die ",0" noch hinten anhängen? Denn wenn einer geht, kann es m.E. nicht mehr an der Hardware liegen. Versuch macht kluch.
    ...und immer bei ausgeschalteter VM...

  • Klar, mach ich heut abend. Meld mich dann nochmal.

    Streamingclient 1:
    [-] RaspiVDR MLD 5.x an Panasonic TV mit CEC :D


    Streamingclient 2:
    [-] RaspiVDR MLD 4.x - IR an GPO PIN18 - FB URC7960


    Streamingserver:
    [---] VMware ESXi-Server v5.1: Hardware Fujitsu-Siemens TX150S7
    [- ] MLD 5.x Server - OctopusNet 4 Tuner