Umwandlung in gängiges Video-Format?

  • es ist bereits mpg
    bis vdr 1.6 im pes kontainer, ab vdr 1.7 im ts kontainer
    natuerlich nur sd formate


    also notfalls per projektx auspacken und mit dem liblings avi konvert programm bearbeiten

  • Zitat

    es ist bereits mpg

    Hm, sieht bei mir auf den ersten Blick nicht so aus:


    -rw-r--r-- 1 vdr vdr 2097477902 2010-12-26 21:12 001.vdr
    -rw-r--r-- 1 vdr vdr 2097293857 2010-12-26 22:19 002.vdr
    -rw-r--r-- 1 vdr vdr 510871431 2010-12-26 22:35 003.vdr
    -rw-r--r-- 1 vdr vdr 1799688 2010-12-26 22:35 index.vdr
    -rw-r--r-- 1 vdr vdr 702 2010-12-26 20:05 info.vdr
    -rw-r--r-- 1 vdr vdr 4 2010-12-27 02:21 resume.vdr


    Zitat

    bis vdr 1.6 im pes kontainer, ab vdr 1.7 im ts kontainer

    $ vdr -V
    vdr (1.6.0-2/1.6.0) - The Video Disk Recorder




    Zitat

    also notfalls per projektx auspacken und mit dem liblings avi konvert programm bearbeiten

    Kannst Du das noch etwas genauer beschreiben? Sind das Tools? Was heißt "auspacken"? Ich habe ja viele Dateien (s. o.).


    Danke!
    Knorpi

  • Quoted
    es ist bereits mpg


    Hm, sieht bei mir auf den ersten Blick nicht so aus:


    -rw-r--r-- 1 vdr vdr 2097477902 2010-12-26 21:12 001.vdr


    Du solltest dich damit vertraut machen was ein Codec und was ein Container ist. Die SDTV-Aufnahmen des VDR sind definitv MPEG2, so wie das Material auch gesendet wird. Davon kannst du dich überzeugen indem du einen kompletten Ordner einer Aufnahme einfach auf das Programmsymbol von vlc (www.viedeolan.org) ziehst. Dann wird die Aufnahme abgespielt und du kannst im Menü unter Medieninformationen die genauen Daten der Aufnahme sehen. Es gibt aber beschränkte Betriebssysteme die Dateien nur zuverlässig identifizieren können wenn eine ihr bekannte Dateiendung - und zwar die von diesem System als richtige angegebene - hinten am Dateinamen hängt.


    VDR SDTV-Aufnahmen sind wie schon geschrieben MPEG2 im PES-Container (*.vdr bis Programmversion 1.6) oder im TS-Container (*.ts bei den aktuellen Entwicklerversionen 1.7.x). HDTV-Aufnahmen der aktuellen 1.7.x VDR sind ebenfalls das was gesendet wird, in der Regel H.264 im TS-Container.

  • hallo


    ich habe ähnliches Problem:


    Wenn ich die Filmdateien 001.vdr, 002.vdr im vlc oder mpc abspiele funktioniert
    das auch wunderbar, aber die Übergänge sind holperich und es fehlt ein Stück.


    Wenn ich degegen mit dem VDR abspiele dann
    spielt er den Film ohne ruckeln beim Übergang von einer zur anderen Filmdatei ab.
    Anscheinend verwendet er die index.vdr usw um den Film übergangslos abzuspielen.


    Beim Umwandeln müßten diese zusätzlichen Dateien ( index.vdr ... ) mit berücksichtigt
    werden.


    Kann man beim VDR die Aufnahmedatei auf pva oder mpg umstellen ?

  • Nein, aber es spricht nichts dagegen Aufnahmen die man längerfristig behalten will mit projectx oder dvbcut ins mpeg-Format zu exportieren oder auf VDR 1.7.x umzustellen und die maximale Dateigröße so hochzuschrauben, dass es nicht mehr zu einem Splitten der Aufnahme kommt.

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • Moin!


    Es gibt für den vlc auch ein Plugin, mit dem sich vdr-Aufnahmeverzeichnisse problemlos in einem Rutsch abspielen lassen. Dann hat man auch kein Holpern beim Übergang.
    access_vdr: VLC-Plugin für VDR-Aufnahmen


    Lars.

  • Oder vdrnfofs, ein fuse Daemon der das VDR Videodir virtuell nach mpeg ummappt. Dann gibts für den Client keine speziellen Anforderungen.


    cu

  • Oder vdrnfofs, ein fuse Daemon der das VDR Videodir virtuell nach mpeg ummappt. Dann gibts für den Client keine speziellen Anforderungen.


    Das ist ja klasse. Das kannte ich noch garnicht!


    Zum Thema:
    Wir wissen doch, was der OP will. Der Unterschied zw. Codec und Container ist zwar wichtig, hilft ihm alleine aber nicht weiter.
    Er sucht nach einer Möglichkeit, die *.vdr umzuwandeln in ein Format, das Tante Hilde am PC oder DVD Player ohne weiteres abspielen kann. Was ein Codec ist, und wie man ihn installiert, weiß Tante Hilde nicht. Es ihr zu erklären kostet sehr viele Nerven.


    Leider sieht's da beim VDR etwas mau aus..
    Es gibt:
    vdrconvert -alt, nicht mehr maintained (?) ich hatte viel Ärger damit
    burn -kann nicht nur brennen, sondern auch konvertieren. Funktioniert, aber bei Yavdr 0.3 funktionierte es für mich nicht.
    yacoto -kann in viele Formate konvertieren. Funktioniert bei Gen2VDR super. Andere Distris: Weiß nicht. (Prinzipiell funktioniert es natürlich mit Hand anlegen sicher überall, aber eben nicht unbedingt out of the box)
    vdrtranscode -siehe hier im Forum
    traco -siehe hier im Forum - Fork von vdrtranscode - Würde ich mir als erstes angucken, wenn ich Ubuntu nutzen würde. Ist wohl das aktuellste.


    Gruß,
    Hendrik


  • Er sucht nach einer Möglichkeit, die *.vdr umzuwandeln in ein Format, das Tante Hilde am PC oder DVD Player ohne weiteres abspielen kann. Was ein Codec ist, und wie man ihn installiert, weiß Tante Hilde nicht. Es ihr zu erklären kostet sehr viele Nerven.


    Meine Lösung sieht so aus:


    vdrnfos exportiert meine Videos allg. per samba ins LAN, d.h. das Mediaverzeichnis (da wo auch die ISOs und DIVX drin sind) wird exportiert, vdrnfos mappt dort in einen Unterverzeichnis auch das VDR Videodir ein. Damit kann man per PC da wunderbar auf alle Videos des VDR Servers zugreifen, denn alle gängigen Mediaplayer spielen die so zusammengemappten 00?.vdr ab wenn sie die Endung mpeg haben (zumindest beim 1.6er VDR).
    So kann jeder PC im LAN (auch Gäste mit ihren Notebook) ohne spezielle Anforderungen völlig problemfrei (der merkt ja garnicht das es sich bei den TV Aufnahmen um irgendwas spezielles handelt) auf alle Videos zugreifen. Und die meisten wollen das je eh auf der HDD haben und per PC abspielen.


    Will ich jemanden das Video so geben das es garantiert keine Probleme gibt dann nutze ich yacoto um die vdr Aufnahmen in echtes mpeg zu remuxen (alternativ per burn als DVD wenn die Zielperson keine Ahnung und nur nen DVD Player hat). Klappt natürlich nur für MPEG2 SD, für MPEG4 würde sich ein remuxen in MKV anbieten (da brauchts dann halt nen yacoto profil für).


    cu