Music-Server neben VDR

  • Hallo zusammen,
    mich würde schon lange mal interessieren, ob ihr neben eurem VDR auch noch reine Musik-Server-Lösungen ala MPD oder GiantDisc am laufen habt.
    Bei mir zum Beispiel läuft der MPD auf einer Dockstar. Ganz glücklich bin ich damit irgendwie nicht, da ich von GiantDisc komme - was mir vom Grundsatz her besser gefällt. Allerdings stockt hier die Entwicklung etwas, vor allem bei den Clients.... Da mir GiantDisc einfach sympathisch ist, hab ich einfach mal begonnen meine Perl- und Webservice-Kenntnisse hier etwas aufzubessern und begonnen weiterzuentwickeln ...


    Was läuft bei Euch bzw. gibts Alternativen zu den o.g.?


    Danke und Gruß
    Andreas

  • Also ich habe auf meiner Kiste mit dem VDR und XBMC den Mediatomb laufen, und bin damit sehr zufrieden.
    Da die aber häufig schläft, habe ich meine derzeit beliebteste Musik auch noch auf 'ner Dockstar, ebenfalls mit Mediatomb.
    Notfalls wecke ich die Kiste mit meinem Androiden auf.

    VDR1: P5b-DE, E8400, 5TB Seagate Platten, squeezevdr/xbmc Frodo 2*Cinergy-1200, TT S2-3200,G210 MultiSeat für LG-32LD420+Desktop
    VDR2: AMD 5050e, Asus m3n78-pro, 2.5'' HDD, YAVDR-0.4, PT-AX100E+26'' BilligGlotze
    Server: Seagate Dockstar mit 2.5'' HDDs für Web/Mail/File/Print/Lirc/Musik 24/7

  • Dann reihe ich mich auch mal in den Dockstar/mpd Kreis mit ein :-)


    Mein Problem ist beim mpd die Interaktionsfähigkeit. An der Dockstar ist ja nix dran mit dem man interagieren könnte, ich muss immer mit dem Handy bedienen (das Ding steht im Bad).
    Gibt's da vielleicht bessere Lösungen?

  • Die Konsolen-Clients wie ncmpc wären an der Dockstar halt super, weil schnell und einfach. Aber da scheiterts halt an der VGA-Schnittstelle, USB hätt ich noch frei.
    Hat jemand Erfahrungen mit der Motorola-Kiste und MPD, hat die VGA?

  • Der Squeezebox-Server ist auf der Dockstar auch schnell installiert und konfiguriert, fast noch schneller als mpd (beide kannte ich vorher nicht).
    http://downloads.slimdevices.com/nightly/?ver=7.6
    http://wiki.slimdevices.com/index.php/Main_Page


    Langzeit-Erfahrungen habe ich leider dazu bisher nicht. Squeezebox-Server bietet per default einen HTTP-Stream auf Port 9000, den man dann auf der Dockstar an ein lokales USB-Audio-Interface weiterrouten kann, wenn man das möchte. Und: Nein, ich habe bisher keine Logitech-Hardware dazugekauft.


    Gruß
    hepi


    P.S: Ich habe an meiner Dockstar momentan kein USB-Audio-Interface, aber einen Bluetooth-USB-Stick und an meiner Stereo-Analage ein Bluetooth-Audio-Gateway (Voiis Stereo).

  • Ach so: Noch eine Frage zu mpd: Kann man mit mpd mehr als einen Audiostream rausstreamen? Beispiel: Während meine Freundin daheim Playlist A über die Stereoanlage hört, bin ich irgendwo bei Freunden und kann remote Playlist B abspielen und über HTTP ins Haus der Freunde streamen.


    Bisher schwebte mir für so ein Szenario vor, dass man mpd für das lokale Netzwerk verwendet und für den remote-Zugriff eine Web-Applikation wie Jinzora, die besser zu den remote-Anwendungsszenarien passt.


    Vor dem Problem, dass man die gleichen Playlists für 10 verschiedene Mediaserver und Applikationen braucht, steht Ihr doch auch, oder?


    Gruß
    hepi

  • das heisst man könnte den http stream auch auf tauglichen geräten als internetradio abspielen und die squeezebox app verwenden und auf der dockstar fernsteuern ? Oder stell ich mir das zu einfach vor ?

  • das heisst man könnte den http stream auch auf tauglichen geräten als internetradio abspielen und die squeezebox app verwenden und auf der dockstar fernsteuern ? Oder stell ich mir das zu einfach vor ?


    http://wiki.slimdevices.com/index.php/RemoteStreaming


    Ohne selbst eine Hardware-Box im Haus zu haben, auf der "Internet Radio mit WLAN" steht, gehe ich davon aus, dass man mit einem Internetradio den HTTP-Stream von Streambox-Server abspielen kann, wenn man die lokale URL im Internetradio einträgt. (MPD bietet übrigens auch die Möglichkeit, einen HTTP-Stream rauszuschicken, wahlweise auch über einen Icecast-Server.)


    Und dann eine der Squeezebox-Apps auf das Android-Smartphone. Ich wollte zuerst noch Squeezebox-Slave installieren, aber das brauchte ich dann gar nicht.


    Gruß
    hepi

  • Interessant , muss ich mal testen. Ich habe radiowecker und avr die internetradio beherrschen. Oder anders gesagt nix was es nicht beherrscht ;)


    Ich hatte auch UPnPlay (Android App controller) mit mediatomb als server und meinem AVR als player getestet, das geht so lala.


    GiantDisc hätte wegen Kompatibilität mit Muggle Charme - aber leider etwas angestaubt.

  • Ich bin seit heute stolzer Besitzer eines Logitech Squeezbox Radios und habe es mit dem Squeezebox-Server auf meiner Dockstar gekoppelt. Ich verwende dort die Entwickler- oder Beta-Version von Squeezebox-Server 7.6.0 - r32302 @ Sun Apr 17 02:03:41 PDT 2011.


    Worauf ich hinaus will: Der RAM-Verbrauch von Squeezebox-Server ist recht ansehnlich, laut top braucht er ca. 50% meines RAMs. Das ist vielleicht alles gar nicht so wild, hat mich aber doch zunächst gewundert. Hier gibt's auch eine Diskussion dazu:
    http://forums.slimdevices.com/showthread.php?t=86163


    Mal weiter beobachten.


    Gruß
    hepi

  • Das war auch der Grund warum ich mir am Ende doch keine Squeezebox-HW zugelegt habe.
    Für mein Synology NAS gäbe es auch ein Squeezebox-Server Plugin aber
    überall war im Netz zu lesen das der Speicherverbrauch zu hoch ist für die vorhandenen 128MB.

  • Ich benutzte MPD als reinen Music-Server. Die Audio-Ausgabe erfolgt über eine Motorola VIP 1710und ESounD. Interaktion via MCBetty

    SAT Hardware: Gibertini SE75 | DuraSat Dur-Line UK-24 | DD OctopusNET V2 Rack (Firmware 1.1.6) mit MaxS8
    Server: Asus M5A78L-M/USB3 | Sempron 145@2Cores | 8GB ECC RAM | PicoPSU | Debian Stretch 64Bit | VDR 2.4.5 mit SAT>IP, epgsearch, live, markad
    Clients: RaspberryPI 2/3 | Yocto Poky Linux (Openembedded) 3.2+git | Linux Kernel 5.4.72 | VDR 2.4.5 mit SAT>IP, RpiHDDevice, SkinDesigner, Remote, Extrecmenu, Femon, Mlist


    R.I.P: Gigaset M740 mit VDR von open7x0.org

  • Frage von hepi:

    Ach so: Noch eine Frage zu mpd: Kann man mit mpd mehr als einen Audiostream rausstreamen? Beispiel: Während meine Freundin daheim Playlist A über die Stereoanlage hört, bin ich irgendwo bei Freunden und kann remote Playlist B abspielen und über HTTP ins Haus der Freunde streamen.

    hepi : Ja, ich starte einfach den mpd mehrmals mit jeweils einer eigenen mpd.conf und dort individuellen http-Streaming-Port und Datei-Bereichen.
    So hat jedes Familenmitglied seine eigene "Internet-Radio-Station". Vorteil: Mehrere Bedienclienten stehen zur Verfügung: Minion als Firefox-Add-on, MPdroid fürs Handy, u.a.
    letzerer kann den Stream auch selbst empfangen und direkt auf dem Smartphone wiedergeben. Ansonsten können wir unsere Streams dann problemlos per Internetradio empfangen.
    Zusätzlich habe ich einen weitere mpd Instance welche auf einen USB-Radio-Sender-Stick streamt. Diesen stream kann man dann in der Nähe mit jedem UKW-Radio hören.
    Leider lassen sie gesetzlichen Regelungen in Deutschland nur eine geringe Sendeleistung zu. Der Stick hängt am server auf dem Dachboden in der Nähe zur UKW-Antenne, so wird das Signal ganz legal über den Multrischalter und die SAT-Leitungen im Haus kabelgebunden über FM verteilt.


    Mit dem Bedienkomfort der genannten MPD Clienten bin ich recht zufrieden.


    Im Bad habe ich eine VIP installiert und dort die eigenen Streams in die Radio-Liste eingetragen (Firmware von thinksilicon.de). So hört jeder beim Duschen seine eigene Musik. Das akustische Bedieninterface (Sprachansagen) und IR-Fernbedienung ergänzen sich gut.





    Quote

    ASUS H87-PRO (Intel G3220+4GB RAM), 3x PCI-E CineS2 Dual DBS2 Ver. 5.5,
    64bit Ubuntu 16.04.4 LTS-Server, VDR 2.3.8 (mit DDCI2+streamdevserver+vompserver+vnsiserver)
    Diskless-Clienten: 4x Raspberry-Pi als Vomp-client in HD, 2x Fire TV (Stick und Box) mit Kodi per VNSI
    DVB-S-Radio per streamdev + externremux + ffmpeg + mpd auf Internetradios (mit Reciva-Barracuda-Chipsatz)

  • Zusätzlich habe ich einen weitere mpd Instance welche auf einen USB-Radio-Sender-Stick streamt. Diesen stream kann man dann in der Nähe mit jedem UKW-Radio hören.
    Leider lassen sie gesetzlichen Regelungen in Deutschland nur eine geringe Sendeleistung zu. Der Stick hängt am server auf dem Dachboden in der Nähe zur UKW-Antenne, so wird das Signal ganz legal über den Multrischalter und die SAT-Leitungen im Haus kabelgebunden über FM verteilt.


    Wie geil is das denn :D Finde ich eine super Idee. :tup
    Darf ich fragen was für einen Stick du benutzt?

    SAT Hardware: Gibertini SE75 | DuraSat Dur-Line UK-24 | DD OctopusNET V2 Rack (Firmware 1.1.6) mit MaxS8
    Server: Asus M5A78L-M/USB3 | Sempron 145@2Cores | 8GB ECC RAM | PicoPSU | Debian Stretch 64Bit | VDR 2.4.5 mit SAT>IP, epgsearch, live, markad
    Clients: RaspberryPI 2/3 | Yocto Poky Linux (Openembedded) 3.2+git | Linux Kernel 5.4.72 | VDR 2.4.5 mit SAT>IP, RpiHDDevice, SkinDesigner, Remote, Extrecmenu, Femon, Mlist


    R.I.P: Gigaset M740 mit VDR von open7x0.org

  • hallo glotzipapa!
    Ich bin auf der Suche nach mehr Informationen zu Deiner? VIP/mcbetty Lösung über diesen alten Tread gestolpert.
    Daher, auch wenns recht spät ist, hier meine Antwort:
    zu Testzweckem hatte ich das Vorgängermodell von diesem USB-FM-Sender installiert:
    HiFast Wireless USB PC Audio FM Radio Transmitter HFM7F (gibts in der Bucht aus dem Ausland)
    Da das Gerät keine Zulassung in D hat (und unsere Rundfunkbestimmungen schärfer als in USA/Kanada sind) habe ich das Teil natürlich verbrannt, vergraben und überhaupt gar nicht mehr.
    Im Ernst, nachdem ich von den Strafen gelesen hatte, welche hierzulande auf solchen Unfug stehen habe ich das Teil wieder aus der USB-Buchse gezogen, solange ich keine genauen Daten über die Sendeleistung habe.
    Es gibt/gab aber auch hier zugelassene Sticks oder als Umweg die Variante über einen CAR-FM-Sender und normale Soundkarte. Bei ELV gibt/gab es glaube ich auch einen RDS fähigen Testsender, welcher die hiesigen Bestimmungen erfüllen sollte.


    Zur mcbetty auf VIP Lösung, an welcher ich sehr interessiert bin, hätte ich ein paar Fragen.
    Falls Du das hier liest gern in einem neuen Thread oder per PM.


    Ansonsten allen VDRlern und den einzelnen Teams einen guten Rutsch und vielen Dank für eure großartigen Leistungen
    und weniger Dank für die viele Zeit, welche mir beim Umsetzen der daraus enstehenden Ideen und Projekte "verloren geht" ;)

    ASUS H87-PRO (Intel G3220+4GB RAM), 3x PCI-E CineS2 Dual DBS2 Ver. 5.5,
    64bit Ubuntu 16.04.4 LTS-Server, VDR 2.3.8 (mit DDCI2+streamdevserver+vompserver+vnsiserver)
    Diskless-Clienten: 4x Raspberry-Pi als Vomp-client in HD, 2x Fire TV (Stick und Box) mit Kodi per VNSI
    DVB-S-Radio per streamdev + externremux + ffmpeg + mpd auf Internetradios (mit Reciva-Barracuda-Chipsatz)

  • hallo glotzipapa!
    Zur mcbetty auf VIP Lösung, an welcher ich sehr interessiert bin, hätte ich ein paar Fragen.
    Falls Du das hier liest gern in einem neuen Thread oder per PM.


    Die VIP benutzte ich schon lange nicht mehr, sondern Futro S300. Fragen kannst du gerne, aber nicht per PM, evtl. interessiert es ja noch mehr.

    SAT Hardware: Gibertini SE75 | DuraSat Dur-Line UK-24 | DD OctopusNET V2 Rack (Firmware 1.1.6) mit MaxS8
    Server: Asus M5A78L-M/USB3 | Sempron 145@2Cores | 8GB ECC RAM | PicoPSU | Debian Stretch 64Bit | VDR 2.4.5 mit SAT>IP, epgsearch, live, markad
    Clients: RaspberryPI 2/3 | Yocto Poky Linux (Openembedded) 3.2+git | Linux Kernel 5.4.72 | VDR 2.4.5 mit SAT>IP, RpiHDDevice, SkinDesigner, Remote, Extrecmenu, Femon, Mlist


    R.I.P: Gigaset M740 mit VDR von open7x0.org