Headless und Xineliboutput-plugin

  • Hallo zusammen,


    ich betreibe YaVDR mit einer FF Karte als Aufgabedevice und einer DVB-C Karte zum Empfangen des TV-Signals. Mit "headless" als Frontend funktioniert auch alles super.
    Streaming mittels streamdev funktioniert auch prima.
    Allerdings würde ich gern vom Büro aus mit dem Laptop per vdr-sxfe auf den VDR zugreifen. Bei meiner alten (reinen) Ubuntu-basierten Installation ging das problemlos mit dem Xineliboutput-plugin. Dieses ist in YaVDR zwar installiert, wird aber scheinbar nur geladen, wenn ich im Webfrontend auch "vdr-sxfe@vdr-plugin-xineliboutput" als Frontend für den VDR wähle.


    Jetzt meine Frage: wie kann ich das Xineliboutput-plugin auch in der headless Konfiguration laden?


    Beste Grüße
    micrix

  • Hi,


    ich habe im Moment das selbe Problem: yavdr-Server auf headless gestellt,
    client auf vdr-sxfe@vdr-plugin-xineliboutput gestellt und nix geht....


    Der Server hört erst auf dem Port 37890, wenn ich ihn ebenfalls auf vdr-sxfe@vdr-plugin-xineliboutput stelle,
    was aber auf einen Rechner ohne richtige Grafikkarte wenig Sinn macht, denn wer will schon im Keller die ganze
    Zeit Fernsehen schauen.....


    Oder ist das prinzipiell Quatsch, das zu wollen ?


    Gruß
    bernie63

  • Es gibt ja noch alternativen. Z. B. über das live-Plugin Sendungen im Browser ansehen, eine möglichst gleiche VDR und vdr-plugin-streamdev-client Version auf den Notebooks installieren oder mit XBMC über vnsi verbinden. Auf meinem Arbeitsrechner, in dem keine Sat Karte mehr steckt, nutze ich je nach Lust und Laune die drei genannten plus vdr-sxfe, da mehrere Server zur Verfügung stehen. Auf meinem Notebook, das wegen miserabler W-Lan Möglichkeiten unter Linux "noch" mit Windows XP Home gefüttert wird, verbinde ich über den Browser oder XBMC_PVR für Windows.


    Gruß Dirch

    Mutterbrett: Foxconn g31mx mit Core2Duo E2200, 2GB / 1TB Hitachi / 240er GT weil 9500er gehimmelt / X10 / FF1.3 & Pinnacle PCTV Sat HDTV Pro USB / TV nur noch unter yaVDR und mit The Beast natürlich


    Dieser Beitrag wird 81 mal editiert, zum nächsten Mal von Dirch: Morgen, so um 20:39 :whistling:

  • EDIT: Folgenden Satz besser formuliert.
    Gegen xineliboutput kann sich zwar mehrere Client-Rechner mit vdr-sxfe konnektieren, aber man sieht dann überall das gleiche Bild inkl. dem gleichen OSD-Menü, wenn es offen ist.


    Soll jeder Client sein eigenes unabhängiges OSD+Fernsehbild erhalten dürfen, braucht man, wie Dirch schon sagte, auf den Clients VDR + vdr-plugin-streamdev-client oder man nimmt XBMC oder Live macht nacktes HTTP-Streaming an streamdev-server auf Port 3000.


    Wenn headless-Server eingestellt ist, wird xineliboutput in der /etc/vdr/plugins/order.conf automatisch deaktiviert. Dies müsstest Du rückgängig machen und danach den VDR neu starten, wenn Du trotzdem xineliboutput verwenden willst.
    Folgende yaVDR-Action verändert die order.conf, wenn Du das VDR-Frontend neu einstellst:
    https://svn.origo.ethz.ch/yavd…s/actions/change-frontend


    Gruß
    hepi

  • Hi,
    ich habe im Moment das selbe Problem: yavdr-Server auf headless gestellt,
    client auf vdr-sxfe@vdr-plugin-xineliboutput gestellt und nix geht....


    Hast Du 2 yaVDR-Installationen? Der Vorteil von vdr-sxfe ist ja: Du kannst vdr-sxfe auf einem Client-Rechner ganz ohne VDR laufen lassen.


    Der Nachteil von xineliboutput ist: Alle Clients haben das gleiche Bild.


    Gruß
    hepi

  • Hi,


    vielleicht sollte ich doch mal mein Profil updaten ...


    Ich habe im Moment im Keller einen VDR-Server mit DVB-C Karte, der auch über NFS und Samba Multimedia-Daten an unterschiedliche Geräte im Haus verteilt (WD TV Live, Panasonic Viera TV, PCs)
    Darunter gibt es genau *einen* Client, mit dem der VDR bedient wird., also mach xineliboutput durchaus Sinn ...
    Das ganze läuft unter vdr 1.6.0-2 und xineliboutput 1.0.90-cvs und ist somit nicht HDTV-fähig. Die Basis sind ein ct-vdr und Ubuntu 9.04


    Also hilft ein Update nach vdr 1.7.x, so wie er im yavdr 0.30a verbaut ist...
    Nachdem ich einem M$-Windows-Kollegen yavdr empfohlen habe und er begeistert von der Einfachheit der Installation (Ausnahme Fernbedienung)
    ist, dachte ich mir, dass ich das auch mal probiere...


    Basis-Installation des yavdr-Clients lief sofort und auch die vdr-sxfe-Verbindung zu einem vdr 1.7.x-Testserver auf Ubuntu 10.04 Basis funktionierte, nachdem
    ich am Client /usr/bin/start-xineliboutput angepasst habe, allerdings ohne die schönen yavdr-Skins.


    Also auf dem Testserver yavdr im Headless Mode installieren, oder.conf anpassen und am Client kommt nur noch gestückelter Ton, kein Bild.


    Soweit der Stand ...


    Gruß
    bernie63


    Nachtrag:
    Man sollte aufpassen, wo man im Keller die Leiter hinstellt... Kabelbruch :wand
    Also: Am Server yavdr im Headless-Mode starten, nachdem die order.conf angepasst wurde.
    Am Client yavdr im vdr-sxfe@vdr-plugin-xineliboutput Modus starten, nachdem /usr/bin/start-xineliboutput angepasst wurde.


    Sorry

  • Quote

    Der Nachteil von xineliboutput ist: Maximal ein Client zur Zeit.


    Hm - wenn ich recht informiert bin, kann xineliboutput-Plugin auch per UDP streamen.
    Somit könnten sich dann wohl doch mehrere Clients an einem VDR anmelden.


    Allerdings wären die natürlich nicht unabhängig voneinander, sondern alle würde das Gleiche sehen und jeder täte den VDR für alle bedienen tun ...
    Somit ließe sich über den Sinn einer solchen Lösung wieder vortrefflich streiten ;)


    Habbich allerdings noch net ausprobiert.


    Gruß Gero

    Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe, nicht für das, was Du verstehst!

  • Das läuft auch, wenn sich die Clients per TCP verbinden - ganz nett, wenn man das Bild des VDR auf dem Laptop mal schnell "mitnehmen" möchte...

    yaVDR-Dokumentation (Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.)

  • @geronmo + seahawk: Stimmt, ich habe das nicht korrekt formuliert. Man kann dann wohl so eine Art Pseudo-"Unicast" machen mit mehreren Rechner, auf denen vdr-sxfe läuft. Also meinetwegen eine Sport-Übertragung eines Spiels in alle Räume der Wohnung mit PC gleichzeitig?


    Gruß
    hepi