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Montag, 1. Dezember 2003, 21:57

Hilfe! Problem mit VDRAdmin

Hallo,

ich weiss das dieses Thema schon 1000 mal diskutiert wurde aber ich bekomme es bei mir einfach nicht hin. Ich bin am verzweifeln.
Also ich starte unter Gentoo den VDRAdmin Service so wie es auf der Seite von H.Sandmann steht, natürlich für Gentoo angepasst.
Wenn ich den VDR so starten lasse wie es dort beschrieben ist funktioniert VDRAdmin nur soweit das ich draufzugreifen kann und die Fernbedienung geht.
Aber alles was mit EPG zutun hat geht nicht. Wenn ich vdradmind.pl manuell neustarte geht auf einmal alles. Das soll aber alles alleine gehen ohne das ich es manuell neu starten muss.

Es ist möglich das das nur eine Frage der zugriffsrechte ist, aber ich habe nun schon alles auf User "vdr" gesetzt.

Wieso schreibt eigentlich der VDR seine EPG Daten immer ins Verz. "/video" wo doch alle conf. Dateien unter /usr/local/vdr/etc sind?

Wer kann mir da bitte weiterhelfen. Ich hoffe ihr könnt aus meiner kurzen Beschreibung schlau werden.

Vielen Dank
Mike

TheAlamo

Fortgeschrittener

Beiträge: 270

Wohnort: Frankfurt/M.

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Dienstag, 2. Dezember 2003, 12:58

RE: Hilfe! Problem mit VDRAdmin

Zitat

Original von Mike28
...
Aber alles was mit EPG zutun hat geht nicht.
...


Hi,
wenn ich den vdradmin aus der runvdr starte, dann habe ich auch erst einmal keine EPG-Daten. Nach einigen Minuten zeigt er aber dann die Daten ganz normal an. Soweit ich das verstehe, nimmt der vdradmin direkt nach seinem Start über SVDRP (telnet auf 2001) mit dem vdr Kontakt auf und bezieht über diese Verbindung die aktuellen EPG-Daten. Danach macht er das in festen Zeitintervallen, ich meine, das kann mann irgendwo in der Konfiguration einstellen.

Also ist es vollkommen klar, dass am Anfang keine EPG-Daten zu sehen sind, weil in dem Moment der vrd noch gar nicht richtig gestartet ist. Ausserdem ist es beim (nicht irgendwie gepatchten) vdradmin 0.94 ziemlich egal, wo die EPG-Daten auf der Platte liegen, weil er sie sich ja über SVDRP besorgt.

Jetzt gibt es meines Erachtens zwei Lösungsmöglichkeiten:
1. Mer lässt es so wie es ist und wartet halt ein bissel, bis die Daten angezeigt werden.
2. Wenn man seine runvdr aus einem daemon-script in /etc/init.d heraus startet, dann könnte man hergehen, und den Start des vdradmin aus dem runvdr rausnehmen und in dieses script verlagern, und zwar so, dass der vdradmin mit einem kleinen Zeitversatz nach der runvdr gestartet wird.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »TheAlamo« (2. Dezember 2003, 13:00)


3

Dienstag, 2. Dezember 2003, 13:52

Hallo,

danke für die Antwort. Ich denke auch das es daran liegt, das der VDRAdmin vor dem VDR gestartet wird und dadurch noch keine Verbindung zum VDR hat.
Besser währe es wenn man zuerst den VDR startet und wenn der vollständig läuft dann erst das VDRAdmin startet. Nur wie macht man das am besten?
Ich habe schon versucht im runvdr-Script das mit einzutragen hat aber nicht so richtig geklappt.
Wer kann mir da bitte noch eine Möglichkeit sagen?

Danke
Mike

4

Sonntag, 21. Dezember 2003, 17:14

Hallo Mike,

hatte das selbe Problem. Es liegt eindeutig daran, dass vdradmind.pl startet, bevor vdr richtig läuft und auf Port 2001 die EPG-Daten liefern kann. Zwei simple Methoden um einen späteren Start zu erzwingen:

1. Du verwendest das Script von Hubertus und startest aus init.d?
Einfach vor dem Start von vdradmind 30 Sekunden Wartezeit (oder weniger - ich brauche recht viel Zeit, weil noch eine Menge Java-Quatsch geladen wird) in das Script einfügen:

Quellcode

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...
ps -A | grep -q -w vdradmind.pl || rm -f /opt/vdradmind/vdradmind.pid; sleep 30; su vdr -c /opt/vdradmind/vdradmind.pl
...


2. Du startest vdradmin aus der runvdr?
Ist bei mir der Fall. Etwas komplizierter, aber wenn man einmal weiß, wie es geht, auch recht einfach. Die runvdr wie folgt bearbeiten:

Quellcode

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	...
	VDRUSR=vdr

	function startvdradmin() {
		sleep 30
		/Pfad/zu/vdradmind.pl -nf
	} 

	function startvdr() { 
	LSMOD="`/sbin/lsmod | grep -w '^dvb' | wc -l`"
	KILL="/usr/bin/killall -q -TERM"

	# Load driver if it hasn't been loaded already:
	if [ $LSMOD -eq 0 ] ; then
	   (cd $DVBDIR; make insmod)
	   fi
...
	      done
	}

	startvdradmin&
	startvdr


Im Prinzip wird bei dieser Methode der bisherige Aufruf von vdr einfach in eine Funktion gekapselt und der vdradmin-Aufruf ebenfalls als Funktion geschrieben (mit der Wartezeit). Zuletzt werden beide Funktionen aufgerufen.

Der 2. Tipp stammt übrigens aus der linvdr-mailinglist (http://linvdr.org/mailinglists/vdr/2003/08/msg00282.html ) und funktioniert bei mir bestens.

Ich selbst kombiniere beide Startmethoden: Das Init.d-Startscript habe ich nicht in die Runlevel-Verzeichnisse kopiert, sondern rufe es aus der runvdr auf:

Quellcode

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	...
	VDRUSR=vdr

	function startvdradmin() {
		sleep 30
		/Pfad/zu/init.d-Script/vdradmin restart   
	} 

	function startvdr() { 
	LSMOD="`/sbin/lsmod | grep -w '^dvb' | wc -l`"
                ...


Dadurch wird im Falle eines Absturzes auch vdradmin neu gestartet.

Ich hoffe das hilft Dir,

Gigabit
F-S Multitainer, Cel. 1100, 256 MB RAM, 120 GB HD Samsung SV1204H, F-S DVB-S Rev 1.3, Haup. WinTV-NOVA-S; SuSE 8.0 Pro, LIRC 0.0.6, DVB 1.0.0-pre2, VDR 1.1.27, MPlayer 0.90; Plugins: VCD 0.0.4f, DVD 0.3.1, MP3 0.7.12, MLCD 0.0.2, Stream 0.1.1

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »gigabit« (21. Dezember 2003, 17:19)


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