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Dr. Seltsam

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Mittwoch, 27. September 2006, 19:48

Konsolen vor der Übernahme durch ivtv-fb schützen - so funktioniert es wirklich!

Nutzer des pvr350-Plugins kennen es wahrscheinlich: Kaum ist ivtv-fb geladen, sind alle Konsolen eingefroren, und man kann den VDR nur noch übers Netzwerk per ssh administrieren. Die im wiki unter http://www.vdr-wiki.de/wiki/index.php/Pvr350-plugin hinterlegte Lösung hat bei mir (und auch vielen anderen) nie funktioniert, obwohl es Erfolgsberichte von Nutzern anderer Distibutionen gibt.

Selbst wenn man sich daran gewöhnt hat, den Rechner übers Netz zu administrieren, so bleibt doch das Problem, dass ivtv nicht entladen werden kann, solange ivtv-fb in Benutzung ist. Und ivtv-fb lässt sich nicht entladen, solange es sich die Konsolen gekrallt hat. Ergo: Man muss einen reboot machen.

Ich habe das heute mal näher untersucht und folgende Lösung gefunden:

Im LinVDR-Kernel ist vesafb fest einkompiliert, so dass /dev/fb0 vesa wird. Insofern ist schon mal klar, dass die Konsolen für fb0 freigehalten werden müssen und nicht auf 1 gemappt werden können. Der Eintrag in /boot/grub/menu.lst sieht daher wie folgt aus:

title LinVDR (800x600)
root
kernel /boot/vmlinuz vga=792 video=vc:64-64 video=map:0 root=/dev/hda1 quiet
savedefault
boot


Das alleine reicht aber nicht. Bei mir hat das pvr350-Plugin nun kein Bild mehr geliefert. Eine Kontrolle ergab, dass ivtv-fb sich auf /dev/fb0autodetect eingenistet hat. Da hat das pvr350-Plugin es aber nicht gefunden. Geholfen hat mir nun ein Auszug aus dem KnoppmythWiki:

Quellcode

1
2
3
4
rm -f /dev/fb0autodetect
rm -f /dev/fb1
mknod /dev/fb1 c 29 1
chmod 666 /dev/fb1 


Nun kann man die ivtv-Module auch in der /etc/init.d/rcStart (wo die meisten sie wahrscheinlich eingetragen haben) löschen und in /etc/init.d/runvdr verlegen, und zwar in den Abschnitt MODULES=". Ich habe ans Ende dieses Abschnitts erst ivtv und darunter ivtv_fb eingetragen. Jetzt kann man den vdr über Einstellungen - Neustart neu starten, und beide ivtv-Module werden sauber entladen und wieder neugestartet! :]
Sicherheitshalber habe ich die Zeit zwischen Beenden von vdr und Entladen der Treiber noch von 1s auf 2 s hochgesetzt:

down)
vdradmind.pl -k
PID=`ps -C vdr -o "%p" | grep -vw PID | tac`
if [ x"$PID" != "x" ]; then
kill $PID
fi
sleep 2


Gruß
Dr. Seltsam
VDR 1: Silverstone LC20, Cougar A300/R, MSI C847MS-E33, passive Asus GT520, KNC One DVB-C, Cine CT V6, WD10EACS; Atric-IR-Einschalter. SW: yavdr 0.5 per SSD
VDR 2: im Aufbau: ACT-620 mit Coba-NT, Asrock B75 Pro3-M, Celeron G540, Sundtek MediaTV Digital Home (DVB-C/T), passive Asus GT610. SW: Ubuntu 13.04 minimal (ohne grafische Oberfläche) per SSD

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dr. Seltsam« (16. Dezember 2006, 21:48)


2

Sonntag, 17. Dezember 2006, 23:19

RE: Konsolen vor der Übernahme durch ivtv-fb schützen - so funktioniert es wirklich!

Nur zur Info:

Bei der c't-VDR Distribution 4 (Kernel 2.6.12) habe ich mit ivtv 0.4.x und ivtv_fb keine solchen Probleme festgestellt, obwohl ivtv_fb sich den fb0 greift.

Bei der c't-VDR Distribution 5 (Kernel 2.6.16) mit ivtv 0.6.x kann man das Problem lösen, indem man lediglich in der Datei /boot/grub/menu.lst zu den Kernelparametern die Option vga=786 (oder je nach gewünschter Farbtiefe und Auflösung anders) hinzfügt.

Rusk
Hardware: Silverstone LC11B, DFI 855GME-MGF, Pentium M-745 1,8GHz, 512MB, TT-2300 DVB-C FF, TT 1300 DVB-T, Samsung HA250JC, ASUS DRW-1608P2S, GraphLCD 128x64, Attric IR-Einschalter
Software: Debian Squeeze + eTobi VDR, Kernel 2.6.32, VDR 1.7.28, DVBSDevice, ACPI-Wakeup, EPGSearch, Burn, Sysinfo, DVD, Streamdev, ...
Lärmschutz: Pentium-M, CPU-Lüfter gedrosselt, leiser Gehäuselüfter gedrosselt, 5400U/min HDD weich aufgehängt, Gehäusedämmung
Infos: Booten 45s, Verbrauch 70W, Standby 5W

torsten lang

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Sonntag, 18. September 2011, 09:14

Hallo zusammen,
das Thema ist zwar alt, bei mir aber gerade durch ein Kernel-Upgrade (wegen S2-6400) wieder hochgekocht. Meine Lösung sieht wie folgt aus:

/etc/default/grub:

Quellcode

1
2
GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet"
GRUB_CMDLINE_LINUX="vga=792 nomodeset video=vc:0-0 video=map:1"


Damit erhalten die fb-Devices korrekte Namen und das PVR350-Plugin funktioniert einfach so. Außerdem funktionieren so auch die Single-User-Konfigurationen, ohne daß da plötzlich die Konsole weg ist!

Das "nomodeset" ist wichtig, falls es Probleme mit dem Auslesen der EDIDs aus dem Monitor gibt. Das scheint ein bekanntes (aber bisher ungelöstes) Problem bei verschiedenen GPUs zu sein zu sein. Wenn es auftritt, werden Konsole und Logs u. U. minutenlang vollgemüllt, das System ist während dieser Zeit nahezu unbedienbar. "nomodeset" habe ich als Workaround in einem der Bug-Reports dazu gefunden.

Viele Grüße,
Torsten
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Sonntag, 18. September 2011, 09:45

der Parameter nomodeset war mir bisher nicht bekannt. Eventuell hilft das auch bei Problemen mit dem Kernel Mode Setting bei älteren Grafikkarten.

Die video-Optionen hatten bei mir zuletzt nicht mehr funktioniert. Ich hab dann das Modul fbcon.ko umbenannt in fbcon.ko.HIDE und anschließend ein depmod -ae ausgeführt. Danach konnte sich die Konsole den ivtv-framebuffer nicht mehr krallen. Das geht aber nur, wenn fbcon nicht fest im Kernel einkompiliert ist.
Der Eintrag fbcon in /etc/modprobe.d/blacklist.conf hatte bei mir nie irgendeine Wirkung.
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Sonntag, 18. September 2011, 09:54

aber mal eine blöde Frage: wozu brauchst Du ivtvfb und das pvr350-Ausgabeplugin, wenn Du eine S2-6400 hast?
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torsten lang

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Sonntag, 18. September 2011, 13:59

"Brauchen" vielleicht nicht wirklich. Die PVR hab' ich aber als Eingabe-Device für analoge Einspielungen eingebaut. Statt den Ausgabeteil nun einfach brach liegen zu lassen habe ich halt versucht, die Hardware im VDR komplett einzubinden...
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Sonntag, 18. September 2011, 14:03

Geht das denn mit 2 parallel aktiven Frontends (S2-6400 FF + PVR350)? Spätestens bei der OSD-Auflösung wird das doch etwas widersinnig...
yaVDR-Doku

Meine VDRs

VDR 1: Point of View Ion-330-1 (Intel Atom 330@1,6 GHz). 2GB, 4TB HDD, KNC One DVB-C, Sundtek MediaTV Pro (DVB-C), Atric IR-Einschalter Rev.5, yaVDR 0.6 testing
VDR 2: Acer Revo 3610, 4GB Ram, 1x HDD 320 GB, Pinnacle PCTV SAT 452e, Medion X10, YaVDR 0.5 testing
VDR 3: Intel DH67BL, Celeron 540, 4 GB Ram, POV Geforce 210 512 MB, 500 GB, DD Duo-flex CT, Arch LInux, VDR 2.2.0, CIR-Empfänger
Client 1: Raspberry Pi Model B, Arch Linux ARM, VDR 2.2.0
Client 2: Raspberry Pi 2, Arch Linux ARM, VDR 2.3.1
vdr-epg-daemon + MariaDB auf Cubietruck mit 32 GB SSD, Arch Linux ARM, optional Sundtek MediaTV Pro III + VDR 2.2.0
Ceterum censeo enchiridia esse lectitanda.

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Sonntag, 18. September 2011, 22:59

Geht das denn mit 2 parallel aktiven Frontends (S2-6400 FF + PVR350)? Spätestens bei der OSD-Auflösung wird das doch etwas widersinnig...
Ja, das funktioniert so gut oder schlecht wie das Umschalten der Auflösung der S2-6400. Die Frontends kann man einfach auswählen, wie das auch bei reinem SD schon ging, das OSD paßt sich halt an die aktuelle Auflösung an.

Nachtrag: "Parallel" im Sinne von "gleichzeitig aktiv" laufen die Frontends ohnehin nicht, im VDR kann ich ja nur genau eins auswählen.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »torsten lang« (21. September 2011, 19:07)


9

Samstag, 14. April 2012, 21:26

mal ne "dumme" Frage an die PVR350 Nutzer hier, kann man die PVR350 mit ivtvfb als graphtft plugin ausgabe eigentlich nutzen?
Gruß Martin (linuxdep)

VDR-Systeme


HD-VDR im Desktop Gehäuse... mit yaVDR 0.5.0a nVidia8300 onMoBo + Cine S2 +
Projekt: MLD 5.0.0 auf einem Q1900M + Cine S2 mit Intel VAAPI (oder so) oder mal Openelec testen


zumVerkauf:
nix

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Samstag, 14. April 2012, 23:27

ich habe in den Code des Plugins gesehen. Unterstützung für die PVR350 ist zwar drin, aber bezieht sich dieser auf den alten stand-alone- ivtv-Treiber vor Kernel 2.6.22.

Vielleicht schau ich mir mal an, ob ich den Code auf die API des neuen Treibers konvertieren kann.

Was für TFTs gibt es denn, die dafür interessant wären? Das Ding müsste ja einen FBAS oder S-Videoeingang haben.
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Dienstag, 17. April 2012, 23:07

Was für TFTs gibt es denn, die dafür interessant wären? Das Ding müsste ja einen FBAS oder S-Videoeingang haben.

Mein PSone, alt, aber dafür denke ich ausreichend, da es ja irgendwie mit ner FF-SD nicht so recht will und ich auch noch ne PVR350 hätte die dafür ja dann nutzbar wäre. siehe hier

Und da ich bei meiner Suche gefunden habe das die PVR350 als FB Device als zweiter Monitor bei yaVDR durchgehen würde, oder liege ich da falsch?
Gruß Martin (linuxdep)

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