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Sonntag, 24. Juli 2005, 19:22

Altes Antennenkabelnetz weiterverwenden ?

Hi,
wir wohnen hier in einer Doppelhaushaelfte und aus diversen Gruenden (Antenne steht auf dem Dach des Nachbarhauses) wurde die Verbindung seitens der Nachbarn gekappt.
Da wir hier eh mit DVB-S gut versorgt sind, stoerte uns das recht wenig, doch nun ueberlege ich mir, wie man dieses Netz weiterverwenden koennte (praktisch jedes Zimmer hat eine Antennendose, aber nicht jedes einen Sat-Anschluss).
Natuerlich koennte ich mittels Modulator vom VDR-Server an den Anschluss in den Keller gehen, doch wollen wir hier keine weiteren Kabel verlegen.
Deshalb meine Frage: Kann man mit einfachen Mitteln die Einspeisstelle aendern, d.h. statt im Keller sollte nun im Buero (wo sich auch eine Antennenbuchse befindet) vom VDR eingespeist werden.
Gibt es dazu eine informative Webseite ?
Gruss
Burkhardt

hjs

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2

Sonntag, 24. Juli 2005, 19:34

RE: Altes Antennenkabelnetz weiterverwenden ?

Da die Kabel vermutlich einfach nur baummäßig verbunden sind , spielt es grundsätzlich kein [große] Rolle , wo du einspeist - allerdings kann der Weg von deinem Anschluß zu den Anderen unterschiedlich lang sein und daher das Signal an der jeweiligen Dose auch unterschiedlich gut .

HJS
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wirbel

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3

Sonntag, 24. Juli 2005, 19:38

RE: Altes Antennenkabelnetz weiterverwenden ?

Gibt es denn überhaupt sowas wie nen Plan wie's verkabelt ist?

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4

Sonntag, 24. Juli 2005, 20:08

Hi,

Zitat

Gibt es denn überhaupt sowas wie nen Plan wie's verkabelt ist?

mir nicht bekannt, denn sonst taete ich ja nicht fragen :D ...

Zitat

Da die Kabel vermutlich einfach nur baummäßig verbunden sind

da bin ich mir keineswegs so sicher.
Im Keller befindet sich vor dem Verstaerker noch ein Einspeisungsteil von Kathrein, doch das muss ich mir nochmals etwas genauer anschauen.
Apropos Verstaerkung: Reicht da nicht im "Normalfall" die Anpassung im Modulator (z.B. dem axing AVM 2) aus ?
Gruss
Burkhardt

wirbel

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5

Sonntag, 24. Juli 2005, 20:10

Na ja, es macht schon nen Unterschied ob Abzweigungen drin sind oder nicht.

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:(){ :|:&};:

hjs

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6

Sonntag, 24. Juli 2005, 20:26

Zitat

Original von wirbel
Na ja, es macht schon nen Unterschied ob Abzweigungen drin sind oder nicht.


In der Tat - letztlich ist es ein Baum asu L C und R´s , je verzweigter , desto übel .

Die einfachste Sache wird sein , wenn du die einspeisung schon hast , anschließen und schauen , was passiert ;)

Was die Verstärkung angeht : Wenn der Baum mit deinem Anschluß als Stamm nicht symetrisch ist , kannste mit der Verstärkung auch die nah am Stamm liegenden Dosen überteuern .

HJS
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wirbel

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7

Sonntag, 24. Juli 2005, 20:32

Das Verhältnis von Kapazitätsbelag und Induktivitätsbelag ist konstant, da der Wellenwiderstand konstant ist (sein soll). Aber eben die Signalpegel..

Rückwärts einspeisen würde dann zu recht ungewollten Pegelverhältnissen an den Antennendosen führen.

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:(){ :|:&};:

hjs

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8

Sonntag, 24. Juli 2005, 20:34

Zitat

Original von wirbel
Rückwärts einspeisen würde dann zu recht ungewollten Pegelverhältnissen an den Antennendosen führen.


Wie gesagt , ne Frage , wie "natürlich" der Baum ist ... ;)

HJS
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9

Sonntag, 24. Juli 2005, 20:55

Hi,
nunja, wenn man nicht exakte Fragen stellt, muss man sich nicht ueber die Antworten wundern ;) ...
Hab jetzt nochmals geschaut: nach dem Verstaerker ist im Keller ein Kathrein EBC 30 angeschlossen, was wohl einen 3-fach-Verteiler darstellt (koennte z.B. fuer jedes Stockwerk ein Zweig sein) --> sieht also nicht besonders guenstig aus ;( ...
Gruss
Burkhardt

10

Sonntag, 24. Juli 2005, 20:55

servus zusammen,

... wenn es denn wirklich ein baum sein sollte...???

kann aber auch ne echte sternverteilung sein, dann müsste beim Antennenverstärker für jede dose ein einzelnes kabel aus der wand kommen, wäre der idealfall...

wenn nicht, dann musste einfach mal die eine oder andere dose in den zimmern aufmachen, und nachschauen wo es durchgangsdosen hat (kabel rein und wieder raus) und wo es enddosen hat (kabel rein, und anstelle kabel raus ein abschlusswiderstand).

einspeisen von "unterwegs" würde ich nur bei einer Enddose, und nicht irgendwo dazwischen, sonst ist die gefahr dass du "überreichweiten" im Bild bekommst (ja genauso wie früher mit der alten Antenne) sehr hoch. Dann haste schatten und schottenkaros im bild und bekommst die sachen nicht mehr weg.

Gruss

Adama ;)

hjs

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11

Sonntag, 24. Juli 2005, 21:05

Zitat

Original von Adama
... wenn es denn wirklich ein baum sein sollte...???


Stern wär ja noch besser ;)
abba er hat ja direkt 3 Bäume - fast n Wald :D

HJS
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12

Sonntag, 24. Juli 2005, 21:17

Hi,
also nochmals zum mitschreiben ;) :
Falls (reine Hypothese) jetzt pro Stockwerk ein Ast gebaut wurde (Keller mit 2 Dosen, Erdgeschoss mit 2 Dosen und 1. Stock mit 3 Dosen, wobei im Erdgeschoss der VDR-Server steht) und ich zufaellig die Enddose (muss ich bei Tageslicht mal nachschauen) erwische, haette ich trotzdem ein gewisses Problem mit einer potentiellen Fehlanpassung.
Zudem muesste ich dann auch den Verteiler im Keller anders anschliessen (also z.B. "Erdgeschossast" als Eingang, den urspruenglichen Eingang entfernen und die restlichen Aeste belassen) und mir ueberlegen, was ich mit dem Antennenverstaerker mache ?
Gruss
Burkhardt

wirbel

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13

Sonntag, 24. Juli 2005, 21:34

Mit viel Gebastele geht das, wäre aber keine tolle Lösung. Jeder, der dir das Signal auf dem Weg zum Verstärker versaut versauts dann für alle..

Und da hast du ja dann noch ein paar Dosen drin.

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:(){ :|:&};:

14

Montag, 25. Juli 2005, 09:31

burki,

auch mal theoretisch....

wenn dein VDR im Erdgeschoss steht, und du die drei "Etagenleitungen" im Keller hast, an denen entweder 2 oder ganz oben 3 Dosen hängen, dann kannste die Erdgeschossleitung in den Keller als "Stammleitung" nehmen, und im Keller stöpselst du diese Leitung in den EINGANG deines Antennenverteilers. Am Ausgang deines Antennenverteilers (BK-Hausverteiler) kommen dann die beiden anderen Etagenleitungen.

Jetzt bleibt noch die Frage was mit der einen übrigen Dose im Erdgeschoss passiert....?

unterstellt es wäre eine Durchgangsdose musste einfach mal ausprobieren, wieviel Saft noch in den anderen Etagen rauskommt (Bildqualität) wenn du an der Erdgeschoss-durchgangs-dose ein Gerät anschliesst.

wenn zuwenig rauskommt musste an diese Dose eine neue Leitung legen, vom Ausgang des Antennenverteilers im Keller.

rein theoretisch müsste das funktionieren....

Gruss

Adama ;)

sailer

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15

Mittwoch, 27. Juli 2005, 14:20

hallo
wenn du mehrere Dosen hintereinander hast , sind die meistens Richtungsgekoppelt das heißt das hier mehrere dB Dämpfung drauf sind.
Du müßtest erst eimal die Dosen umdrehen und bei der Einspeisestelle (letzte Dose) in den Eingang einspeisen mit Modulator.
gruß manfred
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Samstag, 30. Juli 2005, 11:10

Wie läuft das eigentlich mit mehreren Einspeisestellen? Hab hier bei uns im Haus auch ein "verlassenes" Kabelnetz, das im Dachboden schön verteilt ist - die neue Struktur geht vom Keller aus. Das Netz im Dachboden hat auch Anschlüsse in jede Wohnung, wobei die Kabel einfach gekappt und durch die neuen Kabel ersetzt wurden.

Jetzt würde ich das Netz auch gerne für den VDR verwenden, und möglichst auch noch für Webcams... es sollte ja gehen, wenn beide Sender auf unterschiedlichen Frequenzen einspeisen oder?
Kann ich das Kabelnetz gleich noch als Stromversorgung für die Cams verwenden? Bei SAT wird ja auch noch eine Gleichspannung eingespeist... sind die Empfänger von Haus aus kapazitiv gekoppelt oder muss ich dann die Gleichspannung extra noch mal ein-/auskoppeln? Falls ja, langen zwei kleine Kapazitäten?

sailer

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Samstag, 30. Juli 2005, 12:06

Hallo
wenn du in ein größeres Netz einspeisen willst mußt du die Dämpfung der Verteiler und der Dosen berücksichtigen. An einem 2fach Verteiler fallen bei älteren Bauarten ca. 4dB ab , an Richtkopplerdosen ca 15dB (alles im UHF einen anderen Modulator kenn ich auch nicht). Bei Fernspeisung brauchst du Dosen mit Gleichspannungsdurchlass. Einspeisen mußt du per Fernspeiseweiche .
mfg manfred
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